Impressum

Salaam und Willkommen

Sie sagten, dass sie aus Israel kämen, da schlug der Angreifer zu. In einer Discothek in Berlin-Friedrichshain sind zwei junge Touristen - offenbar von einem Palästinenser - gewürgt und verprügelt worden. Der Staatsschutz hat wegen des antisemitischen Hintergrunds die Ermittlungen übernommen.
Der Angriff ereignete sich in der Nacht zum Montag in der Friedrichshainer Discothek "Matrix" nahe der Haltstelle Warschauer Straße.





Ein Mann wird in der Wüste grausam gefoltert, alles wird in einem Video festgehalten. Einer der Täter soll der Bruder des Kronprinzen von Abu Dhabi sein. Nun ist der Scheich von einem Gericht freigesprochen worden. Er sei unter Drogen gesetzt worden, heißt es im Urteil.
Dubai - Das Video wurde im vergangenen Jahr zuerst vom US-Sender ABC ausgestrahlt. Die dreistündige Aufzeichnung, die aus dem Jahr 2004 stammen soll, zeigt, wie ein gefesselter Mann in der Wüste von zwei Männern eine dreiviertel Stunde lang mit einem Elektroschocker und anderen Gegenständen gequält wird. Seine Genitalien werden mit einem Feuerzeug angebrannt, einer der Männer schlägt mit einem Nagelbrett immer wieder auf das schreiende Opfer ein, dann wird Sand in seine Wunden gestreut.
Angeführt wurde die Folter angeblich von dem Bruder des Kronprinzen von Abu Dhabi, von Scheich Issa bin Said al-Nahjan. Das Video sorgte weltweit für Empörung. Nach internationalen Protesten wurde Scheich Issa unter Hausarrest gestellt.Nun hat ein Gericht in den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) den Prinzen freigesprochen. Dem Scheich seien ohne sein Wissen Drogen verabreicht worden, bevor er einen afghanischen Getreidehändler geschlagen und an den Genitalien verletzt habe, zitierte die Tageszeitung "Gulf News" am Freitag aus der schriftlichen Urteilsbegründung.

"Das Gericht sieht es als erwiesen an, dass Scheich Issa sich seiner Taten nicht bewusst war und keine Kontrolle über sein Verhalten hatte, weil ihm ohne sein Wissen Drogen und bewusstseinsverändernde Substanzen verabreicht worden waren", hieß es in dem Urteil.
Der Freispruch erster Instanz war bereits am 10. Januar in der Stadt Al-Ain erfolgt, aber bei der mündlichen Verhandlung nicht weiter ausgeführt worden.

Der Urteilsbegründung zufolge soll der Bruder des Mannes, der das Video aufnahm, dem Orangensaft des Scheichs drogenhaltige Pillen beigemischt haben. Daraufhin habe der Scheich die Kontrolle über sich verloren. Die unter seiner Anleitung und Mitwirkung erfolgten Folterungen seien gefilmt worden, um ihn zu kompromittieren.
Die beiden Brüder, zwei Amerikaner arabischer Herkunft, die den Herrschern von Abu Dhabi als Berater gedient hatten, wurden im selben Verfahren in Abwesenheit zu jeweils fünf Jahren Gefängnis verurteilt. Dem gefolterten Afghanen sprach das Gericht eine Entschädigung in Höhe von 10.000 Dirham (1926 Euro) zu.
Die Begründung des Freispruchs, die weitgehend der Linie der Verteidiger des Scheichs folgte, dürfte die Wogen um den eklatanten Folterfall kaum glätten. Zuletzt hatte ihn im vorigen Mai Karl-Theodor zu Guttenberg, damals noch Bundeswirtschaftsminister, bei seinem Besuch in Abu Dhabi angesprochen und als "besonderes Anliegen" bezeichnet. Die Regierung der Emirate habe sicher ein Interesse daran, dass kein schiefes Bild über die Rechtstaatlichkeit in dem Land entstehe, hatte er damals gesagt.
Quelle: siu
















Ägypten-Christen nach Weihnachtsfest erschossen
Im Süden Ägyptens haben Unbekannte mehrere Christen erschossen. Die Opfer verließen nach einer Messe zum koptischen Weihnachtsfest gerade die Kirche, als die Täter das Feuer eröffneten.


Neuer Kongreß der Islamgegner geplant
Duisburg. Die rechtsextreme Wählervereinigung »Pro NRW« plant erneut einen »Antiislamisierungskongreß«. Gemeinsam mit rechten Parteien aus dem europäischen Ausland will die Partei im Frühjahr 2010 in Duisburg eine »Konferenz zur Vorbereitung einer europaweiten Initiative für ein Minarettverbot« abhalten, teilte der »Pro NRW«-Vorsitzende Markus Beisicht am Freitag in Duisburg mit. Einen genauen Termin nannte er nicht. Während der Tagung soll es auch zu einem Sternmarsch gegen die größte Moschee der Bundesrepublik im Duisburger Stadtteil Marxloh kommen. 2008 war in Köln ein »Antiislamisierung.


Umfrage: Mehrheit der Türken ist intolerant zu Nichtmuslimen
Nichtmuslimen jeder Art Versammlungen zu verbieten fordern 60 Prozent der Türken nach einer internationalen Umfrage zu religiösen Einstellungen. 49 Prozent würden auch keine Partei wählen, die Nichtmuslime in ihren Reihen hat.

Selbst in Istanbul sei das nichtmoslem-sein gefährlich, meint der türkische Politologe Ali Carkoglu von der Sabanci-Universität. In Schulen würden Juden und Christen ausgegrenzt. Darin läge eine der Ursachen, so der Wissenschaftler.

Obwohl die Türkei nach den Reformen Atatürks eigentlich ein laizistischer Staat ist, wird der Islam von Behörden verwaltet, während andere Religionen nicht anerkennt sind. Durch Völkermord und Vertreibung hat sich der Anteil der Christen im Land in hundert Jahren von 20 auf ein Prozent verringert.
Quelle:www.merkur.de

Mehrheit in Deutschland für Minarett

“Die Demokratie ist nur der Zug, auf den wir aufsteigen, bis wir am Ziel sind. Die Moscheen sind unsere Kasernen, die Minarette unsere Bajonette, die Kuppeln unsere Helme und die Gläubigen unsere Soldaten.” (zitiert durch Ministerpräsident Erdogan) Ein Bauverbot für Minarette fände in Deutschland keine Mehrheit. Laut einer am Wochenende veröffentlichten Umfrage stimmten insgesamt 48 Prozent gegen ein Verbot, wie in der Schweiz. In Ostdeutschland allerdings überwiegen die Vorbehalte gegen muslimische Gotteshäuser. Mehrheitlich für ein Verbot der Gebetstürme sind aber die Befragten über 65 Jahre, die Befragten mit Volksschulabschluss sowie die Anhänger der SPD.

Jerusalem will Dutzende palästinensische Häuser abreißen
Neue Spannungen zwischen Israelis und Palästinensern: Die Stadt Jerusalem hat den Abriss von etwa 40 Häusern, in denen Palästinenser leben, angekündigt. Auf dem Gebiet im arabischen Osten der Stadt soll ein archäologischer Bibelpark entstehen.
Jie Stadtverwaltung von Jerusalem will Dutzende palästinensische Häuser im arabischen Osten der Stadt abreißen lassen. Die Häuser im Viertel Silwan müssten Platz machen für einen archäologischen Park, verlautete aus der Verwaltung. Bürgermeister Nir Barkat wollte am Nachmittag Details des Projekts "Garten des Königs" vorstellen, das sich auf die Gärten des Königs Salomon bezieht. Diese waren nach Darstellung der Bibel einst an der Stelle, wo jetzt der Park entstehen soll.



Israel: Rabbi fordert, jeden zu töten, der das Land bedroht - auch Babys
In seinem am Montag veröffentlichten Buch "Die Tora des Königs" fordert der Rabbi Yitzhak Shapiro, jeden zu töten, der das Land Israel bedrohe.

Er behauptet sogar, dass auch Babys und Kinder getötet werden können, wenn sie eine Bedrohung für die Nation darstellen.

Rabbi Yitzhak ist der Vorsitzende einer Thoraschule in der Siedlung Yitzhar im Westjordanland.


Studenten bewerfen israelischen Botschafter mit Eiern

Sie riefen "Mörder, Mörder": Aus Protest gegen Israels Vorgehen im Gaza-Streifen haben türkische Studenten das Auto des israelischen Botschafters mit Eiern beworfen.
Attacke auf Israels Botschafter in der Türkei: Diplomat Gabby Levy wurde nach Angaben des Nachrichtensenders NTV bei einem Besuch der Universität Trabzon im Nordosten des Landes von wütenden Studenten empfangen. Sie bewarfen das Auto des Botschafters mit Eiern und riefen Sprechchöre wie "Israel, Mörder". Auf diese Weise protestierten die Studenten gegen das israelische Vorgehen im Gaza-Streifen.
Der Botschafter verließ nach den Eierwürfen das Universitätsgelände, ohne aus dem Auto auszusteigen. Als sich die Demonstranten weigerten zu gehen, wurden sie laut der Nachrichtenagentur Anadolu von der Polizei festgenommen.



USA stellen sich hinter Israei-- Kein Stopp der israelischen Siedlungen in den Palästinenser Gebieten--- Netanjahu sieht sich als Sieger--- Abbas am Ende?


Gaza-Verbrechen beschäftigen am 14.10.2009 UN-Sicherheitsrat

Ein von Israel abgelehnter Bericht über Kriegsverbrechen im Gazastreifen wird heute den Weltsicherheitsrat in New York beschäftigen. Die arabischen Länder dringen darauf, dass sich das höchste UN-Gremium zu dem sogenannten Goldstone-Report äußert.
Sie wollen das heikle Dokument im Rahmen der monatlichen Nahostdebatte zur Sprache bringen. In dem Untersuchungsbericht heißt es, dass im Gazakrieg Anfang dieses Jahres von beiden Seiten Kriegsverbrechen begangen wurden. Allerdings habe Israel auf die Raketenangriffe der Hamas-Milizen mit unangemessener Härte reagiert und dabei hunderte palästinensischer Zivilisten getötet.

Der Berg kreißte und Gregor kam nach Buer

Am 24.April 2010 war es mal wieder so weit. Anlässlich der kommenden Landtagswahl in NRW, wurde wie schon bei der Kommunalwahl 2009 Gregor Gysi nach Gelsenkirchen eingeladen um dem Wahlkampf neuen Schwung zu geben. Da die Partei bzw. das extra dafür in Bochum gegründete Wahlkampfbüro die Planung und auch die künstlerische und politische Ausgestaltung übernahm, durfte an und für sich nichts schiefgehen, sagte sich jedenfalls Otto Parteimitglied und hoffte auf wenigstens eine Wiederholung vom Auftritt auf dem Neumarkt 2009. Wer aber beschreibt mein Erstaunen, ob der Planung und der daraus entstandenen Kundgebung. Um auf der Hochstraße in Buer um 17.00 Uhr auf einem Samstag Menschen anzulocken, genügt leider nicht ein Gregor und heißt er auch Gysi und eine eine Band. Obwohl die Band sehr gut war, fanden sich gerademal um die 70 Menschlein ein, wobei die wenigsten aus Gelsenkirchen kamen, was auch wieder ein Licht auf den KV und die Planung wirft. Also ich will Lob oder Kritik abkürzen und mich auf die Fakten beschränken. Um 17.30 wurden aus Gelsenkirchen 22 KV Mitglieder/Innen gezählt. Darunter meine Wenigkeit mit Madame, der unvermeidliche R.Dowe mit Fahne, dann die Landtagskandidatin B.Thiele, der Kandidat Süd musste arbeiten, von außerhalb die MdB I.Remmers mit dem Fraktionsmitarbeiter M.Dowe, die angekündigte Bärbel Beuermann kam nicht, dafür wurde Holger Vermeer aus Essen gesichtet, gesehen wurde auch M.Gatzemeier im Gespräch mit L.Wickermann und das alles wurde auch von dem Redakteur der hiesigen WAZ LOC zur Kenntnis genommen. Ach ja eine Kleinigkeit muss ich noch nachtragen. Es tagte am gleichen Tag auch die Landesschiedskommission in Sachen Dowe (der Name ist lt.Lschk Programm) gegen M.Strohmeier. Da M. Strohmeier auch auf der Wahlveranstaltung in Buer gesehen wurde, kann sich jeder denken, was in Witten geschah. Also Fakt ist, das Kollege Dowe weiterhin Haus und Telefonverbot in der Fraktion hat. Untenstehende Bilder sind noch von der Veranstaltung in Buer auf dem Goldbergplatz. Gottseidank gab es auch einen Bericht in der WAZ, der wohlwollend einen Gregor Gysi in Buhr sah. In der dann unvermeidlichen Kommentarschleife der WAZ, fanden sich wie schon seit geraumer Zeit, die immer gleichen drei oder vier unter Steinen hausenden Schreiberlinge ein, die immer noch nicht begriffen haben, das die Zeit über sie hinweg gerollt ist. Aber es gibt Hoffnung für überirdische Wesen wie Holger und Grothe, der vorhandene IQ kann nur noch von einem gebrannten Lehmziegel übertroffen werden. In diesem Sinne, möge wie zu Pfingsten auch etwas Hirn auf beide herab regnen, aber wenn's denn geht in Form von groben Straßenschotter.

Auf jener Flucht, von welcher nun
das Morgenland die Jahre zählt,
als im Gebirg' um auszuruhn,
Mohammed hat die Höhl' erwählt,
wo Aububeker bei ihm war,
und vor der Höhle die Gefahr,
der feindlichen Verfolgerschar.

Mohammed sprach: »Was zitterst du?
Wir sind nicht zwei hier, wir sind drei!«
Da kam hernieder Gottesruh,
Gefühl, daß Gott mit ihnen sei;
sie fühlen Friedensodem weh'n;
die Feinde vor der Höhle stehn,
was hinderte sie, hineinzugehn?

Die Taube draußen auf dem Stein
hat in der Nacht ihr Ei gelegt;
die Spinne hat der Eingang fein mit seidnem Vorhang überhegt.
Betrogen sieht's der Feind und spricht:

»In dieser Höhle sind sie nicht.«
In dieser Höhle sind sie doch,
die Feinde aber gehn vorbei.
Bei Spinn' und Taube ruh'n sie noch,
bis draußen sind die Wege frei,
dann gehn sie hin wohl ausgeruht,
und danken Gott für treue Hut,
der groß im Kleinen, Wunder tut.

Der Beschwerdeausschuss des Deutschen Presserats hat am 08.09.09 über die von Hermann Dierkes eingelegte Beschwerde befunden und gegen die WAZ einstimmig eine Missbilligung ausgesprochen.

Dierkes war im Frühjahr dieses Jahres Opfer einer großangelegten Rufmordkampagne in der WAZ und in weiteren Medien geworden. Er hatte sich angesichts des Überfalls der israelischen Armee im Januar ds. Js. auf den dicht besiedelten Gazastreifen und die anhaltende völkerrechtswidrige Besatzung und Besiedlung der Palästinensergebiete dem Aufruf der Abschlusskonferenz der sozialen Bewegungen des Weltsozialforums angeschlossen und den Boykott Israels für legitim erklärt.

Daraufhin war ihm zunächst von der WAZ Antisemitismus und die Anknüpfung an NS-Ideologien vorgeworfen worden. Die Argumentation von Dierkes in einem Telefoninterview mit einem Mitarbeiter der WAZ, dass es beim Aufruf des Weltsozialforums um die Durchsetzung von Menschen- und Völkerrecht gehe und nicht um eine rassistische Ausgrenzung von Juden bzw. von Firmen, die an Besatzung und Krieg verdienen, war von der WAZ unterschlagen worden. In der Begründung seines Spruchs führt der Beschwerdeausschuss u.a. aus:

„Die journalistische Sorgfaltspflicht hätte es erfordert, gerade die Distanzierung des Beschwerdeführers auch zu veröffentlichen, um Lesern die Haltung des Kritisierten zu verdeutlichen. Bei der Brisanz des Vorganges wäre es zwingend notwendig gewesen, darüber zu unterrichten, dass sich der Beschwerdeführer von Neonazis abgrenzt.“

Im Ergebnis kommt der Beschwerdeausschuss zu folgender Entscheidung: „Presseethisch bewertet der Ausschuss den Verstoß gegen die publizistischen Grundsätze als so schwerwiegend, dass er gemäß § 12 Beschwerdeordnung eine Missbilligung ausspricht. Nach § 15 Beschwerdeordnung besteht zwar keine Pflicht, Missbilligungen zu veröffentlichen. Als Ausdruck fairer Berichterstattung empfiehlt der Beschwerdeausschuss jedoch eine solche redaktionelle Entscheidung.“

Kreisverbandsvorstand und Ratsfraktion der LINKEN Duisburg begrüßen die Entscheidung des Beschwerdeausschusses ausdrücklich.
Quelle:die Linke-nrw

Nun ein Beitrag von einem sehr betroffenen Juden in Deutschland.

Leserbrief von Prof. Rolf Verleger - Zur "Außenansicht" vom 25.1.08 ("Sonntagsreden und Montagstaten") Süddeutsche Zeitung - Opfer immer, Täter nimmer -

Mein Vater hatte Auschwitz überlebt, meine Mutter die KZs im Baltikum. Sie zogen mich in der Erkenntnis auf, dass es die Wahl zwischen Gut und Böse gibt und jeder Mensch für seine Taten verantwortlich ist: Sie erzogen mich in der Ethik der jüdischen Religion.

In seiner "Außenansicht" propagierte der Präsident des Jüdischen Weltkongresses eine alternative Ethik. Wir Juden seien vor allem eines: Opfer. Daran solle der Gedenktag 27.1. erinnern. Aktuell sei unser Staat Israel das Opfer unverständlicher Hassausbrüche von Arabern und von "selbst ernannten Gutmenschen".

Ich würde gern Herrn Lauder fragen:

Die Tatsache, dass keiner meiner Großeltern das Dritte Reich überlebt hat, - gab sie 1947/48 den jüdischen Freischärlern und der israelischen Armee das Recht, Hunderttausende Araber aus Israel zu vertreiben?

Die "Arisierung" des Berliner Grundstücks meines Urgroßvaters - gab sie dem Staat Israel das Recht, Anfang der 50er Jahre den Boden und Besitz der arabischen Vertriebenen zu konfiszieren?

Die Ermordung meiner Onkel und Tanten durch die SS - gibt sie dem Staat Israel das Recht, seit 40 Jahren die Diktatur eines Besatzungsregimes auszuüben?

Die Erschießung meiner Großmutter Hanna dafür, dass sie in Berlin ohne Gelben Stern zum Friseur ging - gibt sie dem Staat Israel aktuell das Recht, die Bevölkerung Gasas auszuhungern? ... mehr >>>

Höre, Israel!

Als wir verfolgt wurden,
war ich einer von euch.
Wie kann ich das bleiben,
wenn ihr Verfolger werdet?

Eure Sehnsucht war,
wie die anderen Völker zu werden
die euch mordeten.
Nun seid ihr geworden wie sie.

Ihr habt überlebt
die zu euch grausam waren.
Lebt ihre Grausamkeit
in euch jetzt weiter?

Den Geschlagenen habt ihr befohlen:
"Zieht eure Schuhe aus".
Wie den Sündenbock habt ihr sie
in die Wüste getrieben

in die große Moschee des Todes
deren Sandalen Sand sind
doch sie nahmen die Sünde nicht an
die ihr ihnen auflegen wolltet.

Der Eindruck der nackten Füße
im Wüstensand
überdauert die Spuren
eurer Bomben und Panzer.

Erich Fried
Wie schon oben geschrieben, es gibt solche und solche Ansichten, jeder möge für sich selbst entscheiden.



Der Mensch kennt 99 Namen für Gott, den einhundertsten kennt nur das Kamel.
(Sprichwort aus Arabien)






Streit um Ehrung für Felicia Langer
Arno Hamburger gibt Verdienstkreuz aus Protest zurück

Der Vorsitzende der Israelitischen Kultusgemeinde in Nürnberg, Arno Hamburger, 86, hat das ihm von Bundespräsident Karl Carstens im Jahre 1980 verliehene Bundesverdienstkreuz an Bundespräsident Horst Köhler zurückgeschickt. Hamburger, der auch SPD-Stadtrat in Nürnberg ist, protestierte damit gegen die Verleihung des Bundesverdienstkreuzes Erster Klasse an die in Tübingen lebende ehemalige israelische Rechtsanwältin Felicia Langer, die vom Bundespräsidenten Köhler für ihren Einsatz "für Frieden und Gerechtigkeit sowie für die Wahrung der Menschenrechte" geehrt wurde.

Also jegliche Kritik an Israel wird postwendend als antisemitisch bezeichnet, selbst wenn sie von Israelis kommt. Ich würde Herrn Hamburger empfehlen, noch einmal über Meinungsfreiheit und Toleranz gegenüber andersdenkenden Menschen nachzudenken und wenn er das verneint, dann hätte er erst garnicht den Orden erhalten dürfen. Denn in diesem Staat, der erst 1945 demokratisch wurde, werden die Tugenden der demokratischen Grundrechte hochgehalten. Jedenfalls noch!




Weiter so statt Neuanfang:

Nach 20 Jahren Stagnation hat die palästinensische Fatah ihre Führungsgremien frisch besetzt. Die erwartete Erneuerung blieb jedoch aus. In die Partei-Spitze wurden Männer gewählt, die das Geschehen de facto seit Jahren bestimmen.

Es war das, was man eine schwere Geburt nennt: Geschlagene sieben statt der angesetzten drei Tage brauchten die Delegierten des Parteitages der palästinensische Fatah, um die Posten des Zentralkomitees und des Revolutionsrats zu besetzen. Ihr erster Kongress seit 20 Jahren brachte die Organisation dabei an den Rande des Ruins.

Klicken Sie hier, um zur Galerie zu gelangen.



Der Islam (arabisch ‏إسلام‎ islām, „Unterwerfung (unter Gott) / völlige Hingabe (an Gott)“.[1] ‏الإسلام‎ al-islām, „der Islam“) ist mit rund 1,1[2] bis 1,4 Milliarden[3] Anhängern nach dem Christentum (ca. 2,2 Milliarden Anhänger) die zweitgrößte Religion der Welt. Seine Anhänger bezeichnen sich im deutschsprachigen Raum als Muslime oder Moslems. Der Islam ist eine monotheistische abrahamitische Religion, die sich streng vom Polytheismus und auch von christlichen Vorstellungen wie Menschwerdung Gottes und Dreifaltigkeit abgrenzt. Bestimmendes Element ist die Lehre vom tauhid, der Einheit Gottes.

Das arabische Wort für „Gottheit“ ist ilah ‏إله‎ / ilāh und kommt im Sinne eines einzigen Gottes und als Gegensatz zur Pluralform desselben Wortes ālihatun (deine / unsere / eure) Götter im Koran mehrfach vor:

„Will er denn aus den (verschiedenen) Göttern einen einzigen Gott machen? Das ist doch merkwürdig“

– Sure 38, Vers 5: Übersetzung: Rudi Paret

Bekannt ist ilāh auch aus der Schahada (siehe unten): Lā ilāha illā ʾllāh(u): „Es gibt keinen Gott außer Gott“. Allah / ‏الله ‎ / Allāh /„der (einzige) Gott; Gott“. Das Wort Allah gilt in den arabischsprachigen Ländern sowohl den Christen als auch den Muslimen als das Wort für "Gott". In anderen Sprachräumen wird "Allah" teilweise als "Gott der Muslime" betrachtet - eine Ansicht, die von den Muslimen selbst nicht geteilt wird, da für sie Gott jeglicher "Sache" des Universums übergeordnet ist und somit auch von jeglicher religiösen oder sonstigen menschlichen Gruppierung unabhängig bzw. für alle Menschen der Gleiche ist.

Der Islam ist nicht allein eine Religion, sondern zugleich ein in sich geschlossenes rechtlich-politisches Wertesystem; eine Trennung von Religion und Staat ist deshalb nach islamischem Verständnis nicht vorgesehen.[4] Er gründet auf dem Koran, der für die Gläubigen das unverfälschte Wort Gottes ist und als Primärquelle dieser Religion gilt. Die Gültigkeit dieser Postulate sind jedoch auch in der Forschung umstritten.

Die zweite Erkenntnisquelle neben dem Koran sind die Worte und Handlungen (Sunna) des Propheten Mohammed, des „Gesandte[n] Gottes und Siegels der Propheten“[5] (Sure 33:40).

Der Islam ist über Religion und rechtlich-politisches Wertesystem hinaus auch ein Kulturraum. Die wissenschaftliche und künstlerische Blütezeit der islamischen Kultur wird traditionell zwischen dem 8. und 13. Jahrhundert datiert. Heute wird die Datierung oft bis ins 15. oder 16. Jahrhundert ausgeweitet.

Islam und Salam beruhen auf derselben bedeutungstragenden Wurzel s-l-m. Auf Basis dessen versuchen muslimische Apologeten darzulegen, dass der Begriff Islam Frieden bedeute. Diese These stößt in der Islamkritik auf Ablehnung.


Die Entstehung des Islam

Mohammed (‏محمد‎, „der Hochgelobte, Vielgepriesene“) wurde um 570 nach Chr. als Sohn eines Kaufmanns aus dem Stamme der Quraisch in Mekka im heutigen Saudi-Arabien geboren. Nach islamischer Überlieferung erschien ihm im Alter von etwa 40 Jahren erstmals der Erzengel Gabriel, der ihm im Verlauf seines weiteren Lebens über Jahre hinweg die Verse der göttlichen Offenbarung, des Korans diktierte. Mohammeds Offenbarungen wurden bereits zu Lebzeiten laufend gesammelt und kontrolliert, und schließlich unter der Regierung Uthman ibn Affans, des dritten der so genannten rechtschaffenen Kalifen, gesammelt und kanonisiert. Die von Mohammed verkündete Botschaft eines kompromisslosen Monotheismus fand im polytheistischen Mekka jener Zeit wenige Anhänger, und die junge muslimische Gemeinde sah sich unter dem Druck ihrer Gegner gezwungen, Mekka zu verlassen und in das nördlich gelegene Yathrib auszuwandern. Dieses Ereignis ging als Hidschra in die Geschichte ein und wurde durch Beschluss des zweiten Kalifen Umar ibn al-Chattab als erstes Jahr der islamischen Zeitrechnung festgelegt.[6]

In Yathrib begann zugleich die politische und militärische Karriere des Propheten. Bald nach seiner Ankunft in der Oase schloss Mohammed einen Bündnisvertrag mit der dortigen Bewohnerschaft, die sog. "Verfassung von Medina".[7] Des Weiteren kam es zur militärischen Konfrontation mit den heidnischen Quraisch: Die vom Propheten organisierten Karawanenüberfälle führten zur Schlacht von Badr, auf die die Schlacht von Uhud folgte. Als letzter großer Angriff der Quraisch auf Medina galt die sog. Grabenschlacht. Währenddessen kam es zur Auseinandersetzung mit den drei wichtigsten jüdischen Stämmen Yathribs: Die Banu Qainuqa und die Banu Nadir wurden aus der Oase vertrieben, während die Männer der Banu Quraiza exekutiert, ihr Besitz unter den Muslimen verteilt und ihre Frauen und Kinder in die Sklaverei verkauft wurden. Der Krieg Mohammeds und seiner Anhänger gegen die Quraisch und ihre Verbündeten führte zu einem Friedensvertrag 628 n. Chr. Auf den Bruch dieses Vertrags von Seiten der Mekkaner folgte die Eroberung Mekkas 630 n. Chr.[8] Als der Prophet 632 n. Chr. starb, erstreckte sich der islamische Machtbereich über die gesamte arabische Halbinsel.[9]
Quelle:Wikipedia

Islamischer Gelehrter will Weihnachten verbieten

Fatwa gegen das Weihnachtsfest: Ein erzkonservativer populärer Prediger hetzt gegen Christen und will ihnen das Feiern untersagen. Die islamischen Regierungen sind entsetzt bis pikiert, protestieren aber nicht - denn niemand wagt die direkte Konfrontation mit dem Idol der Massen.
Scheich Jussuf al-Kardawi ist 83, wortgewaltig, und er hat Einfluss. In Doha, der Hauptstadt des Golfemirats Katar, führt der sunnitische Religionsgelehrte ein islamisches Forschungszentrum. Der Ägypter gilt als angesehenste "graue Eminenz" in der islamischen Welt, dessen Einschätzungen mehr Gewicht haben als die Meinungen der meisten Vertreter des offiziellen Islam - jetzt aber hat er sich einen Fauxpas geleistet, der ihm Probleme bereiten könnte.
"Araber und Muslime dürfen keine Weihnachtsfeste mehr erlauben", wetterte er in einer Fatwa, einem islamischen Rechtsgutachten. Man müsse es den Christen in den islamischen Ländern verbieten. Denn solche Feste seien "haram", verstießen also gegen den islamischen Glauben. Quelle: Spiegel